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Tobias
Berlin
4 décembre, 2007 - 02:00

Hallo, auf den ersten Blick sieht das ja prima aus aber wie findet man raus, wie lange das der Betonmantel aushält, wenn in der Röhre alle 20 Minuten oder so ein Flugzeug mit 500 km/h langpfeift? Ein paar Monate? Ein paar Jahre? Ich bin kein Ingenieur aber wird das nicht irgendwann Risse geben im Mantel? Kann man das vorher irgendwie im Modell berechnen? Und eine andere Sache die ich mri so grad vorstelle: wird das nicht tierisch laut? Ein Transrapid ist ja auch nicht ganz leise und da kann der Lärm ja außen weg entweichen aber in der Röhre ist der Schall ja gefangen. Nur mal so eine bildhafte Vorstellung von mir. Falls ich falsch liege, sorry.

Wir können in beiden Punkten beruhigen: Im Tunnel Mettler befindet sich eine stahlgepanzerte Tunnelröhre. Da ist nicht zu befürchten, dass sich Risse bilden. Anders wäre es, wenn wir nur unverkleideten Beton hätten. Unter Teilvakuum würde dieser Schaden nehmen. Das noch im Beton vorhandene Restwasser, das sog. Porenwasser, würde reagieren und verdampfen, d.h. explosionsartig Betonteile in Richtung Hohlraum wegsprengen. Dies verhindert die Stahlpanzerung, welche die Tunnelröhre abdichtet. Der Stahl hat eine hohe Festigkeit gegen Risse und ist in unserem Falle nicht gefährdet. Die Bauweise Stahlpanzerrohr mit selbst verdichtetem Beton als Hinterfüllung wurde z.B. schon 1963 in den Druckschächten des Pumpspeicherwerkes Vianden L von Rudolf Mettler ausgeführt: Di=6.00 m, Panzerungsstärke variabel, je nach Wasserdruck, im oberen Schachtteil z.B. 12 mm. Da laufen täglich grosse Wassermengen, z.B. 40 m3 /sec pro Turbine, d.h. bei Vollbetrieb mit 9 Turbinen 360 m3 /sec durch das Panzerrohr, und dies schon seit über 40 Jahren und die Panzerrohre haben keine Schäden. Im Projekt Swissmetro bewegt sich mit dem Teilvakuum, auch bei hoher Geschwindigkeit, nur restliche Luft. Dieses Medium hat mechanisch weniger Kraft. Im Gegensatz dazu hat das strömende Wasser viel Druck und Gewicht, hat auch noch Feinbestandteile (Verschmutzungen, feine Sandkörnchen, eventl. Chemikalien in Spuren) in sich, d.h. ist viel einflussreicher auf die Panzerröhre. Die schnell strömende Restluft bei Swissmetro erzeugt auch gewisse Drücke im Panzerrohr, aber wesentlich kleinere. Dann gibt es auch gewisse Temperaturerscheinungen an den Tunnelwandungen, die aber für Stahl nicht gefährlich sind. (Die oben aufgeführten Informationen stammen von Rudolf Mettler) Zum Lärm ist folgendes zu sagen: Die Swissmetro fliegt durch den Tunnel, erzeugt also wie auch der Transrapid keine Rollgeräusche. Was beim Transrapid den Lärm ausmacht ist der Schall, der durch Windgeräusche bei hohen Geschwindigkeiten verursacht wird. Dieser Schall entsteht aber bei allen schnellen Verkehrsträgern, auch Eisenbahnen. Nun liegt der Vorteil bei der Swissmetro, dass sich Schall im Vakuum nicht ausbreiten kann und die Swissmetro sich ja in einem Teilvakuum fortbewegt.

10 Décembre, 2007 - 11:32
Marc
Deutschland
15 novembre, 2007 - 15:48

Ah tag bin über wikipedia hier her gekommen und muss sagen, net schlecht das jemand auf eine solche idee kam. Respekt. Wäre echt cool wenn es bald ein europa- netz gäbe Viel Glück Hat diese unterirdische Schwebebahn überhaupt Fenster

Fenster sind keine geplant, weil man nicht viel sehen würde.

25 Novembre, 2007 - 16:07
Marko Tenkanen
Lohja, Finland
9 août, 2007 - 01:59

Ich arbeitete als Sommerpraktikant bei Locher & Cie AG in 1992 und eine meine projekte war Swiss-Metro. Ich machte Streckenstudien und kostkalkulationen. Dann dachte Ich dass der Projekt wahnsinn wird weil es war so futuristik und unglaublich teuer. Es ist sehr intressant dass der projekt noch leben. Ich grüsse wiel gluck für alle Mitteiler des Projektes. Viel Grüss für alle Freunden bei Locher! -Marko-

Lars
Worb
7 avril, 2007 - 10:01

Guten Tag, Dieses Projekt sieht wirklich in fast jeder Hinsicht phänomenal aus. Aber etwas bereitet mir noch Bauchschmerzen: Geologie Tunnelbau? Wenn man sieht, was für Problemen in der Schweiz schon mit "normalen" Tunnels auftauchen... Grüsse, Lars

Hallo Lars! Der Tunnelbau bei der NEAT sorgt leider immer wieder für schlechte Schlagzeilen und rückt damit Tunnelprojekte ins falsche Licht. Die Tunnels der Swissmetro kann man nicht mit den beiden NEAT-Röhren vergleichen. Der Durchmesser der Swissmetro-Tunnels ist viel geringer. Dies ermöglicht, dass das Aushubvolumen kleiner, die Bauzeit kürzer und die Kosten tiefer sind. Auf Verzögerungen bei der Bauvergabe, wie bei der NEAT, wollen wir bei der Swissmetro auf jeden Fall verzichten. Freundliche Grüsse Der Admin

7 Avril, 2007 - 16:01
Jonathan
6 avril, 2007 - 03:51

Boah ey!! Ich hab vor ein paar Jahren einen Artikel ueber die Swissmetro in einem Magazin (Ich glaube es war GEO) gelesen. Hab heute ein bisschen rumgegoogelt und bin auf diese Seite gestossen und war erstaunt, das sie anscheinend ziemlich jung ist. Ich find die ganzen futuristischen Grafiken super und glaub, dass es nur eine Frage der Zeit bis zur Verwirklichung des Projektes ist. Wenn es die Swissmetro dann auch irgendwann in Deutschland wird, wird's glaub ich ne verdammt geile Zeit! Haut rein und viel Glueck!!!

Andreas
Ybrig
5 avril, 2007 - 13:17

die Idee tönt ziemlich verrückt, aber toll. Wäre sicher interessant und nützlich, so eine zusätzliche Verbindung zu haben. Aber wie hoch wären die Reisekosten? Sind sie mit denen der SBB zu vergleichen, oder für Normalsterbliche nicht finanzierbar?

Hallo Andreas! Im Jahr 2003 wurde eine technische und ökonomische Machbarkeitsstudie von der Strecke Basel-Zürich gemacht. Der Fahrtpreis für die Strecke wurde in der Studie auf 20 Franken (Wert Franken 2003) veranschlagt. Die Studie zeigte, dass die Swissmetro auf der Strecke Zürich-Basel bei diesem Fahrpreis sogar im pessimistischsten Szenario rentabel wäre. Viele frühere Ideen wurden in damaligen Zeit als verrückt abgestempelt und heute kann man sich nicht mehr vorstellen, auf sie zu verzichten. Freundliche Grüsse Der Admin

5 Avril, 2007 - 17:01
Herbert
Möriken-Wildegg
4 avril, 2007 - 15:37

ABB und Alstom sind wohl die falschen Partner für dieses Projekt!!

Raphael
ZH
4 avril, 2007 - 10:17

hi erstmal. per zufall bin ich auf diese Seite gekommen über Wikipedia, weil ich mal wieder was über die Magnetschwebebahn lesen wollte. Als 1. dachte ich, als ich alles durchgelesen hab, ist ja geil!... das muss unbedingt her. ein paar fragen: -Basel ist Erdbeben gefärdet, wie macht ihr es dort mit den tunnels? (wenn ihr dort vakuum macht und ein erdbeben kommt, ist das ganze unsicherer als wenn ihr dort kein vakumm machen würdet?) -auf wie viel mbar (normald.= 1013mbar) wollt ihr mit dem vakuum? -diese Pumpsysteme fürs Vakuum wie wollt ihr dies anbringen das es efizeint ist? -irgendwo steht teilvakuum, macht ihr da irgendwo schleusen oder was? -wie habt ihr euch das vorgestellt wenn jetzt mal was passieren würde und man aus dem Zug muss? -wie um himmelswillen wollt ihr Zürich noch mehr unterlochen? hat ja schon 3 "UG's" (ladenpassage, Gleis 21-24, Gleis 1+2) -könntet ihr nicht noch mehr grafiken von der swiss metro ins netz stellen? und macht mal ein bisschen mehr Werbung!!! Ihr seht mir spuken einige fragen im kopf herum. aber ihr werded das sicher meisten können.

Hallo Raphael! Der Swissmetro-Tunnel ist bei einem Erdbeben besser geschützt als Gebäude an der Oberfläche. Er ist dank seinem kleinen Durchmesser auch sicherer als bereits bestehende unterirdische Infrastruktur. Der Druck im Tunnel wird am Anfang je nach Tunnelvariante bei etwa 0.1 atm bis 0.5 atm liegen. Ziel ist ein möglichst geringer Energieverbrauch bei niedrigen Investitionskosten. Dieses Teilvakuum wird durch Saugpumpen, welche etwa alle 15 Kilometer installiert sind, erstellt. Zur Sicherheit: Da die Swissmetro die unterirdisch verläuft, ist sie keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt, was bereits ein grosser Vorteil ist. Der Zug kann auch nicht mit anderen Zügen oder Objekten kollidieren, weil es sich um richtungsgetrennte Tunnels handelt. Bleibt der Zug stehen und die Leute müssen evakuiert werden, dann kann der Druck im Tunnel innerhalb 2.5 Minuten wiederhergestellt werden. Über transversale Stollen und Zwischenschächte gelangen die Reisenden zur nächsten Betriebsstation (Saugpumpe), von wo sie an die Oberfläche gelangen können. Wie bei allen Verkehrsmitteln, ist ein terroristischer Anschlag nicht auszuschliessen. Aber alle Leute, die Swissmetro benützen, müssen am Bahnhof zuerst mit einem Aufzug in die Tiefe fahren. Dort hat man zumindest einige Zeit gefährliche Leute zu erkennen. Zürich HB: Aus geologischen Gründen soll die Haltestelle der Swissmetro am anderen Limmatufer, nämlich unter dem Central gebaut werden. Zwischen HB und Central ist eine kleine unterirdische Bahnverbindung vorgesehen. Da wird man schon noch etwas Platz finden! Die Website soll noch kräftig ausgebaut werden, dazu gehören natürlich auch Grafiken! Werbung wollen wir ja machen, aber leider kostet sie einen rechten Haufen Geld. Doch es sind einige Werbeaktionen mit Flyern in Planung und bald wird die Swissmetro auch im Luzerner Verkehrshaus mit einem Stand vertreten sein! Helft alle mit, dass Projekt bekannt zu machen und erzählt euren Bekannten vom Projekt und unterschreibt unsere E-Petition. Mit freundlichen Grüssen Der Admin

4 Avril, 2007 - 15:22
Martin Stadler
Bern
3 avril, 2007 - 23:09

Als Geschäftsreisender bin ich viel innerhalb der Schweiz unterwegs. swissmetro ist genau das Projekt, was ich benötige! Bleiben Sie dran!

Franz Brütsch
8135 Langnau a.A.
28 mars, 2007 - 14:45

Da weder eine E-Mail Adresse angegeben noch eine Kontakt-Seite eingerichtet ist, beschreibe ich meine Anliegen hier. Die rote Swissmetro auf jeder Seite der Homepage sieht auf den ersten Blick aus wie ein Windsack. Nur Eingeweihte können erkennen, was es ist. Empfehlung: Ändern. Frage: Wie sieht die CO2 Bilanz aus für Bau und Betrieb der Swissmetro z.B. von Zürich nach Basel gegenüber SBB oder Flug?

Sehr geehrter Herr Brütsch
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Zur Energiebilanz: Eine unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Nationalfonds im Rahmen des Forschungsprogramm "Transport and Environment, Interactions Switzerland/Europe" gemachte Studie, vertiefte sich auf die ökologischen Effekte einer Eurometro. Die Eurometro entspricht der ins Ausland erweiterten Swissmetro. Die Studie kam zu folgendem Schluss: "Auf mittleren Strecken ermöglicht ein ökologisch und energetisch optimiertes Eurometro-Hochgeschwindigkeitssystem eine Effizienzsteigerung um Faktor 5 bis 10 gegenüber dem heutigen Flugverkehr. Gegenüber Bahnen wie ICE oder TGV sind eine Halbierung bei der Betriebsenergie und vergleichbare Werte bei der Infrastruktur erreichbar. In einer Gesamtbilanz müsste auch die zusätzlich erzeugte Mobilität einbezogen werden." Unter "Projekt - Ökologie" (Navigation oben rechts) finden Sie noch weitere Informationen zur Ökologie der Swissmetro. Email-Adressen bzw. Kontakte finden Sie ansonsten mehrere unter "Pro Swissmetro", aber auch unter dem "Impressum". Wir nehmen jedoch Ihr Anliegen gerne auf und werden die Kontaktaufnahme noch vereinfachen. Die Swissmetro wird zum Glück nie auf einen Windsack angewiesen sein, weil sie dank der unterirdischen Linienführung nicht von Windböen heimgesucht werden kann. Aber die Form des Windsackes trifft sie aus aerodynamischen Gründen nun mal recht gut. Wir hoffen, dass das Fahrzeug bald in Realität existieren wird und es sich dann immerhin ein bisschen von einem Windsack unterscheiden wird. Mit freundlichen Grüssen Der Admin

29 Décembre, 2006 - 08:30
Sylvia
Duesseldorf
21 mars, 2007 - 21:28

Der Zug sieht schon super aus! Ich finde das Prinzip der Swissmetro Klasse wollte ich nur sagen. Gebaut wird er wohl leider nie. Schade! Na wenigstens fährt unser Transrapid in Shanghai, das ist ja schon mal was. Ich wünsche bahnig gutes Vorankommen Sylvia (die HP meines Sohnes)

Aron
Morcote
14 mars, 2007 - 12:30

Ciao Admin, wollte eigentlich nur das GB "lancieren". Schöne grüsse aus dem Tessin. Wenn ich zeit habe werde ich Dir gerne mit der übersetzung helfen. ich melde mich in den nächsten Wochen. ciao aron

Patric
7 mars, 2007 - 20:21

Ich würde gerne helfen. Nur unter einer Bedingung. Die SBB und die BLS dürfen nicht abgeschafft werden oder beschädigt werden.

Hallo Patric! Vielen Dank für dein Angebot zur Mithilfe! Auf keinen Fall sollen die SBB oder die BLS weder beschädigt noch abgeschafft werden. Ich glaube, dass die Schweiz stolz sein kann auf das wahrscheinlich beste Eisenbahnnetz der Welt! Die Swissmetro soll dieses bereits sehr gute Eisenbahnnetz ergänzen und damit noch verbessern. Die Kapazitäten auf dem Schienennetz sind nämlich trotz Neubauten stark ausgelastet. Die Swissmetro kann das Schienennetz zwischen den grossen Städten entlasten und schafft Platz für die restlichen Verbindungen. Sie ist aber natürlich nur zusammen mit guten SBB-Verbindungen als Zubringer ein effizientes Verkehrsmittel. Es ist geplant, dass sich die Swissmetro-Haltestellen jeweils direkt unter den SBB-Bahnhöfen befinden werden, damit ein reibungsloses Umsteigen erfolgen kann! Wie du siehst, ist die Swissmetro nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zur bestehenden öffentlichen Verkehrsinfrastruktur gedacht. Freundliche Grüsse Der Admin

7 Mars, 2007 - 20:30
Aron Camponovo
Lugano
6 mars, 2007 - 18:38

swiss was? eine übersetzung auf italienisch würde erst das projekt zu "swiss" machen. im moment kriegt ihr also von meiner seite nur eine platonische unterstützung. aron

Ciao Aron "Grazie mille" zuerst einmal für deine zumindest platonische Unterstützung. Leider kann ich selbst nicht viel mehr Italienisch, als das oben erwähnte. Aber natürlich wäre es schön, wenn die Seite dereinst ebenso auf Italienisch abrufbar wäre. Wir hoffen, dass wir die Seite so bald wie möglich zumindest in den Sprachen Englisch und Französisch präsentieren können. Bis zum Prädikat "swiss" fehlen dann aber immer noch Italienisch und Rätoromanisch. Wer also bereit wäre, die Seite auf Italienisch zu übersetzen, soll sich doch bei uns melden! Molti saluti Der Admin

6 Mars, 2007 - 19:23
METTLER Rudolf
CH-7006 CHUR
1 mars, 2007 - 01:58

Ich gratuliere unseren jungen Creators zur neuen Homepage und bin hoch erfreut, dass wir nun on line sind. Ich wünsche, dass dieses nachhaltigste Projekt Swissmetro für Personentransport bald einmal in der Schweiz zur Verwirklichung kommt. Haben wir Mut zum Aufbruch und packen wir den Leadership für dieses Pilotprojekt der Schweiz. Let Swissmetro arise ! Rudolf Mettler, Dipl. Bauing.ETHZ/SIA Belmontstrasse 1, CH-7006 CHUR Tel. 081 284 11 07 Vizepräsident von Pro Swissmetro Chur und Regionaldelegierter Ostschweiz