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Die Swissmetro ist der zukünftige schnellste Intercity der Schweiz – in einer Viertelstunde von Stadt zu Stadt, d.h. eine schnelle und sichere Verbindung zwischen den heutigen Metropolitanräumen zu jeder Viertelstunde. Die Swissmetro ist eine unterirdische Magnetschwebebahn durch die Schweiz von Genf nach Lausanne – Bern – Zürich – St. Gallen und von Basel nach Zürich und weiter nach Chur sowie von Lausanne nach Sitten. Als Pilotstrecke ist die Verbindung von Zürich nach Bern rsp. von Bern nach Zürich, Streckenlänge 104 km, geplant; könnte aber auch eine andere Strecke sein!

 

Die Swissmetro-Strecke Basel – Zürich wird auch die zukünftige schnelle Bahnverbindung sein zwischen dem Flughafen Zürich-Kloten und dem Euro-Airport Basel-Müllhausen und schafft auch die Verbindung nach Deutschland in der Anknüpfung vom Badischen Bahnhof Basel.

Eine Fortsetzung der Swissmetro wäre in Zukunft als Eurometro denkbar und sinnvoll ab Basel nach Strassburg und Hannover, ab Genf nach Lyon zum Zentrum der TGV‘s und ab St. Gallen nach München!

 Die Swissmetro ist vom Transportsystem her vergleichbar mit dem oberirdischen Transrapid in Shanghai , jedoch völlig unterirdisch in der geringen Tiefe von 50 – 100 m unter der Terrainoberfläche und in zwei getrennt liegenden Tunnelröhren, eine für die Hinfahrt und die andere für die Rückfahrt in der Gegenrichtung. Dadurch ist eine Kollision der Swissmetro-Fahrzeuge ausgeschlossen; es gibt auch keine Weichen! Die Swissmetro-Stationen liegen im Untergrund, mit Rolltreppen und für Gehbehinderte und Gepäck mit Lift erschlossen, vergleichbar mit dem Flughafenbahnhof Zürich-Kloten oder auch mit dem neuerstellten Bahnhof Löwenstrasse Zürich der Durchmesserlinie der SBB. Die Swissmetro Stationen liegen à niveau seitlich neben den beiden Swissmetro Tunnels, durch mehrere Rolltreppen erschlossen und nur für Behinderte und Kleingepäck über Einzellifte erschlossen. Die Standorte der Swissmetro-Stationen sind zwecks guter Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr direkt unter oder nahe den bestehenden Bahnhöfen der SBB vorgesehen, oder allenfalls auch in der unmittelbaren Nähe von Park und Ride Anlagen im Stadtgebiet oder bei bedeutenden Knoten der Autobahn.

Die Swissmetro ist aber ebenso vergleichbar mit dem bereits im Bau befindlichen oberirdischen Maglev-Zug der Japan Railways in Japan, welcher am 20. April 2015 den Geschwindigkeitsrekord von 603 km/h erzielte!

Eine Meisterleistung und der Beweis dafür, dass die Betriebs-Geschwindigkeit von 500 km/h und mehr bei der Swissmetro durchaus keine Utopie mehr ist, und dies im Tunnel ohne jegliche Störung der Umwelt! >> Völlig unabhängig vom Wetter (Regen, Schnee, Eis, Hitze, Wind, Sturm) und > ohne Lärm!

In Distanzen von ca. 10 bis 15 km bestehen vertikale Zugangsschächte, welche für den Bau benötigt werden. Diese Schächte dienen später dem Betrieb, in erster Linie für das Lüftungssystem. Der atmosphärische Luftdruck in den beiden Tunnelröhren wird abgemindert, d.h. soweit, dass die Luftdruckverhältnisse denen der Zivilluftfahrt entsprechen vergleichbar dem Luftdruck beim Flug eines Airbusses in 10 bis 13 km Höhe über Grund. Dies erlaubt deshalb die hohen Geschwindigkeiten der Swissmetro-Fahrzeuge von 500 km/Std. oder mehr, ähnlich wie bei einem Flugzeug, weil der Luftwiderstand stark reduziert ist. Man sagt der Swissmetro deshalb auch „Das Flugzeug ohne Flügel/ l’avion sans ailes“ Fahrzeuglänge 130 m; Kapazität: 624 Sitzplätze, sowie zusätzlich noch Stehplätze. Der max. mögliche Takt der Fahrzeuge ist > alle 6 Minuten ein Fahrzeug, d.h. mind. 6‘000 Passagiere pro Std.!  

Dazu kommt, dass das Swissmetro-Fahrzeug weder Räder noch Schienen hat sondern magnetisch in der Schwebe gehalten wird und auch seitlich magnetisch und völlig berührungsfrei geführt wird. Der Antrieb, d.h. die Vorwärtsbewegung geschieht mit Linearmotoren, analog einem Elektromotor, wobei der Rotor aber nicht mehr kreisrund ausgebildet ist sondern linear mit in Längsrichtung angeordneten Magneten.

 Die Magnetspulen sind aussen am Fahrzeug linear angeordnet. Die Stator-wicklungen sind ebenfalls linear, d.h. in der Längsrichtung an der Tunnelwand angebracht, vergleichbar mit einem linearen Balken mit flachen Magnetspulen

Dieser Umstand der völlig berührungsfreien Schwebe-, Führungs- und Antriebstechnologie hat zusammen mit dem abgeminderten d.h. regulierten atmosphärischen Luftdruck zur Folge, dass der Fahrwiderstand im Swissmetro-Tunnel minimal ist und dadurch mit diesen hohen Geschwindigkeit von 500 km/Std. und mehr gefahren, rsp. geschwebt werden kann mit minimalstem Energieverbrauch !

So beträgt die Fahrzeit der Swissmetro von Zürich nach Bern, mit 104 km Distanz, lediglich 12 Minuten!

Dies ist für die heute Bahnfahrende Geschäftswelt, Politiker und Pendler etc. auf dem Weg von Zürich nach Bern etc. und auch für die Autobahnfahrer im Stau eine grossartige Perspektive.

 Die Lösung Swissmetro ist machbar und empfiehlt sich besonders aber auch aus Gründen der Nachhaltigkeit, Wetterunabhängigkeit und der Vermeidung der weiteren Zersiedelung unseres schönen Schweizerlandes. Und der Tunnelbau ist heute auch kein Hindernis mehr mit der Technologie der Tunnelbohrmaschinen, besonders gut zu durchfahren in der schweizerischen Molasse von Sandstein, Mergel und kurzen Lockergesteinszonen., keine Hartgesteinszonen mit Granit und Gneis wie am Gotthard. Der Tunnel ist stahlgepanzert, daher völlig luft- und wasserdicht u.keine Absenkung des Grundwassers!

Vermeiden wir damit auch künftige Hochgeschwindigkeitszüge von 250 km/h oder mehr durch unsere Landschaft. Und bei so hohen Geschwindigkeiten genügen die bisherigen Schottertrassen nicht mehr, es braucht betonierte Gleisfundamente und dazu die Schallschutzwände! Und all dies ist auch unserem Wetter-Klima ausgesetzt. Und die Kosten der Gleisanlagen und des Unterhaltes sind auch beträchtlich.

Diese systemtechnischen Eigenschaften der Maglev-Technologie der Swissmetro und mit dem regulierten, reduzierten Atmosphärendruck im Tunnel haben zur Folge, dass die Swissmetro im Vergleich zu anderen Transportmitteln wie Intercity, TGV , Autos etc. am wenigsten Energie braucht, um Menschen zu transportieren. Also auch die Energiebilanz spricht für eine Swissmetro.

Die Idee von einer Swissmetro stammt von Dipl. Ing. Rodolph Nieth, lebt heute als Senior im Wallis.

Sollte einmal durch ein Leck am Fahrzeug der Luftdruck im Fahrzeuginnern wie bei einem Flugzeug abfallen, so ist in der Tunnelröhre der Luftdruck innert 2 Minuten wie im Hochgebirge auf 5000 m über Meer hergestellt, sodass der Mensch durch die Tunnelröhre zu den Querschlägen als Notausgänge gehen gehen kann. Diese Querschläge befinden sich etwa alle 500 m und führen zu dem Servicetunnel, welcher mittig zwischen den beide Tunnelröhren liegt, die sich in einem Achsabstand von 42 m auf gleichem Niveau befinden. In dem Servicetunnel fahren Kleinfahrzeuge, sogenannte People Movers, welche gehbehinderte Personen zu den Ausstiegsschächten (mit Lift ausgestattet) transportieren können. Diese Vertikalschächte befinden sich alle in Abständen von 10 bis 15 km . Die Standorte sind im Rahmen der Hauptstudie bereits rekognosziert und lagemässig festgehalten und auch im Bauprogramm berücksichtigt.

 Ein weiterer beachtlicher Vorteil bringt der zwischen den Swissmetro Tunnels liegende Servicetunnel. Dort haben wir Trassen vorgesehen für Hochspannungsleitungen nach dem System GIL (Gas Insulated Lines). Eine solche Ausführung besteht bereits auf Kurzdistanz bei der Unterfahrung mit den Hochspannungsleitungen unter dem Gelände der Palexpo in Genf. Ein GIL - Tunnel ist auch am Brenner Basistunnel eingeplant. Bei uns dürfte das Trasse vom Servicetunnel für unterirdische Hochspannungsleitungen an Stelle von Freileitungen für Swissgrid und die stromerzeugenden Kraftwerkgesellschaften von Interesse sein mit den Möglichkeiten für die Vernetzung über die Betriebsschächte alle 10 bis 15 km transversal durch die Schweiz .

Das Projekt SWISSMETRO hat zum Ziel, den öffentlichen Verkehr in der Schweiz nachhaltig zu verbessern und zu ergänzen, ohne die Umwelt zusätzlich zu belasten. Das Projekt umfasst eine unterirdische Verbindung , eine Metro für Personen, quer durch das schweizerische Mittelland und verbindet die Ballungszentren, Agglomerationen und Verkehrsknotenpunkte der Städte und auch die bestehenden Flughäfen, welche in der Zukunft eine rasche terrestrische Verbindung zwischen den Hubs Zürich, Basel und Genf benötigen. Dies sind bedeutende Zukunftsperspektiven und zeigen auf, dass künftig auch Inlandflüge, sprich Kurzstreckenflüge, nicht mehr nötig sind. Auch dies eine gute Perspektive.

Chur, 22. April 2015               Rudolf Mettler-Stüssi   Dipl. Bauing. ETHZ/SIA/FGU, Präsident Pro Swissmetro                                                   mit dem Slogan >> Let Swissmetro arise !

Am kommenden Samstag ist wieder eine Sitzung des Vorstandes geplant.

 Ziel wird es sein den organisatorischen Fahrplan 2015 zu diskutieren und sich mit den neu gewählten Mitgliedern auszutauschen. Ebenso sind die laufenden Projekte insbesondere die Versuchsanlage im Hagerbach Teil der Gespräche.

Herbstausflug von Pro Swissmetro

Bald ist es soweit! Am 11. Oktober findet unser Herbstausflug in das Museum "Chemins de fer du Kaeserberg" statt.

Gerne fruen wir uns auf eine rege Zahl an Teilnehmern. Gäste sind herzlich willkommen diesen Ausflug mit uns zu erleben. Wir sind sicher das dies eine ganz gelungene Sache wird.

Du hast Dich noch nicht angemeldet? Dann mal los!!

 

Der Webauftritt von Pro Swissmetro wurde per Generalversammlung vom 26. Mai komplett umgestellt.