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Stephan
Aargau/Berlin
7 June, 2010 - 02:57
M. B.
23 May, 2010 - 13:20
Ich habe mal die Zeitgeist-Bewegung (eine weltweite Bewegung für Nachhaltigkeit und die Lösung sozialer Probleme mit wissenschaftlichem Vorgehen) auf die Swissmetro angesetzt. Eines unserer Ziele ist zB ein globales, schnelles, sicheres Verkehrsmittel wie die Swissmetro. Ein paar mehr Unterschriften könnten da zusammenkommen, wenn wir Glück haben. :)
Claudia
Emmen
13 May, 2010 - 16:26
ja, so eine swissmetro wäre schon eine tolle sache. toi, toi, toi
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Mit grossem Interesse verfolge ich das Projekt schon seit Jahren. Es ist absolut faszinieren. Es ging ja schon vor etwa 15 Jahren mal durchs Parlament und die Pressen.
Ob es heute technisch möglich ist, überlasse ich den Fachleuten. Mittlerweilen tauchen für mich aber andere Fragen in den Vordergrund:
Ist es nicht illusorisch zu glauben, dass durch schnellere Verkehrsmittel weniger Zeit "verpendelt" wird? Vor 100 Jahren sind viele Leute von einem Dorf zum anderen gelaufen, heute sitzen sie die selbe Zeit im Zug (in Deutschland pendeln Leute von Berlin nach Wolfsburg mit dem ICE). Der Zeitaufwand blieb also (nachweislich) der Selbe, nur der Energieaufwand hat sich vervielfacht. Würde die Swissmetro diese Spirale nicht noch weiter anheizen ?
2. Der Erfolg unserer SBB, um die wir beneidet werden, hat auch die Zerrsiedelung unseres Landes mit befördert (Wohnen in Baselland, arbeiten in Zürich). Würde dies nicht noch mehr verstärkt (Arbeiten in Genf, zum Zmittag schnell heim an den Bodensee)?
3. Damit die METRO sinnvoll ist, kann sie nicht andauern halten, also müsste man sich auf ein paar wenige Punkte konzentrieren (z.B. Zürich HB). Diese Knotenpunkte müsste also so ausgebaut werden um eine grosse Anzahl Reisende "anliefern" zu können. Würde das der HB überhaupt schaffen. Oder braucht es eigentlich neue Knotenpunkte ausserhalb (dadurch verliert man aber wieder Zeit und der Zeit Gewinn schrumpft).
Richtig viel Zeitgewinn haben diejenigen, welche im direkten Umfeld der SM Stationen wohnen (ohne viel Umsteigen). Z.B: Aus dem Fricktal erst nach Zürich: 40 Minuten, um dann 12 Minuten nach Bern, dann 53 Minuten bis Interlaken. Heute brauche ich 2:15, mit der SWISSMETRO 1:45, also nur eine halbe Stunde (22%) weniger. Lohnt sich das ? Wird dann überhaupt noch Geld für den Regionalverkehr vorhanden sein, oder werden die "alten Strecken" nur noch einmal in der Stunde bedient?
Also ein sehr spannendes Projekt an sich, aber neben der technischen Machbarkeit wünschte ich mir etwas mehr Infos, über die sozialen, raumplanerischen Aspekte.
Wir brauchen ja Lösungen die in ein Gesamtsystem eingebunden sind. Und unter Gesamtsystem meine ich ja nicht nur der Verkehr. Sondern auch die Arbeitsformen und das Wohnen der Zukunft.
Da sollte es doch auch schon Studien geben, oder ?