Projekt
Die Swissmetro hält direkt unter den grossen Bahnhöfen oder in unmittelbarer Nähe mit Verbindung durch einen Verbindungskorridor
Unser Verkehrsnetz hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Jeden Tag stehen Tausende von Menschen im Stau und die Eisenbahnkorridore sind ausgelastet. Für die nächsten 20 Jahre erwarten die SBB auf den am stärksten belasteten Abschnitten eine weitere Verdoppelung des Verkehrsaufkommens.
Doch mit der Rad/Schiene-Technologie lassen sich auch mit grossen Investitionen nur noch kleine Verbesserungen erreichen. Und wegen der hohen Netzauslastung explodieren die Kosten für Unterhalt und Wartung.
Die Swissmetro löst diese Probleme elegant. Das Projekt besteht aus einer unterirdischen Magnetschwebebahn, die dereinst die Schweizer Städte miteinander verbinden soll. Sie entlastet den Schienenverkehr genau dort, wo zusätzliche Kapazitäten am dringendsten benötigt werden.
Die Swissmetro-Haltestellen befinden sich dabei direkt unterhalb oder in unmittelbarer Nähe der grossen Bahnhöfe, womit ein reibungsloses Umsteigen auf die bestehende Verkehrsinfrastruktur gesichert ist.
Zu den Verkehrsspitzen fährt alle 6 Minuten eine Swissmetro mit einer Geschwindigkeit von 500 km/h. Die Fahrt von Zürich nach Bern dauert so gerade Mal 12 Minuten, die Strecke Genf–St. Gallen weniger als 1 Stunde.
Dank dem Einsatz neuer Technologien bleiben dabei die Auswirkungen auf die Umwelt minim: Die Swissmetro verursacht keinen Lärm, erfordert keine Eingriffe ins Landschaftsbild und verbraucht wegen des reduzierten Luftwiderstands im Unterdrucktunnel nur wenig Energie.


