Unser Verein zu Besuch in Lausanne
Am 18. Septembers 2010 versammelten sich rund 30 Mitglieder von Pro Swissmetro am Bahnhof Lausanne, wo sie von unserem Vizepräsidenten Vincent Bourquin empfangen wurden.
Das Programm war dicht gedrängt und es ging so-fort los mit der Fahrt in der M2 bis zur Station Bessières, wo die imposante Verkehrsführung der M2 bestaunt werden konnte. Dort gab es die ersten Informationen über den Bau der Bahn und es war für viele die Gelegenheit, die M2 das erste Mal zu „erfahren“. Die Linie der M2 der Métro Lausanne ist eine Pneumetro, die vollautomatisch und führerlos zwischen den Stationen Ouchy und Epalignes-Croisettes verkehrt.
Der erste Höhepunkt des Tages war der anschlies-sende Besuch der Schaltzentrale im nahegelegenen Renens, wo den Teilnehmenden ein exklusiver Blick hinter die Kulissen gewährt wurde. Alle anwesenden fanden sich im Konferenzsaal ein und hörten gespannt den Vortrag von Dr. Marc Badoux, Gesamtprojektleiter der M2. Die Teilnehmenden erfuhren aus erster Hand die Entstehungsgeschichte der M2, wurden über die Technologie der Fahrzeuge sowie die Herausforderungen während der Bau¬zeit informiert, als etwa mitten in der Innenstadt ein Teil der Tunneldecke einstürzte und der Place Saint-Laurent gesperrt werden musste. Nach der spannenden Präsentation führte uns Herr Dr. Badoux zur eigentlichen Schaltzentrale, von wo aus alle Fahrzeuge gesteuert werden. Von einer Galerie aus konnten die Teilnehmenden in den Raum blicken, wo Arbeitsplätze mit zig Bildschirmen die anwesenden Mitarbeiter mit allen nötigen Informationen über die Geschehnisse auf der Bahnstrecke versorgen.
Das gemeinsame Mittagessen im „Les Brasseurs“, mitten in der belebten Innenstadt von Lausanne war das nächste Highlight.
Der Besuch des Rolex Learning Centers am Nachmittag war dann für alle Fans von moderner Architektur ein besonderes Erlebnis. Gemeinsam fuhren alle Teilnehmenden, diesmal mit der M1, zum Gelände der EPFL, wo sich dieser futuristische Bau befindet. Das Bauwerk wurde vom japanischen Architekturbüro Sanaa entworfen und spannt sich wie ein wellenförmiges Tuch über den Boden.
Hier endete dieser spannende Tag. Alle Teilnehmenden hatten viel gesehen und Neues kennengelernt. Und man darf sich schon auf den nächsten Anlass von Pro Swissmetro freuen.




