Stellungnahme zur «Chinesischen Swissmetro»
Der Swissmetro droht das gleiche Schicksal wie dem Transrapid. Mit viel Aufwand in Europa entwickelt, kommt die Magnetschwebebahntechnologie in China zum Einsatz beziehungsweise wird dort nachentwickelt. So wandert Know-How ab und die Technologieführerschaft im Zukunftsmarkt nachhaltige Mobilität geht verloren.
Verhandenes Know-How nutzen!
Es ist an der Zeit, dass in der Schweizerischen Verkehrspolitik die Weichen neu gestellt werden. Anstatt einer oberirdischen Hochgeschwindigkeitsbahn, wie sie SBB-Präsident Ulrich Gygi zwischen Zürich und Bern fordert, gilt es, die in der Schweiz geleistete Vorarbeit und das bereits vorhandene Know-How im Bereich Magnetschwebetechnologie zu nutzen.
Mit einem oberirdischen Hochgeschwindigkeitszug würde eine veraltete Technologie teuer aus dem Ausland eingekauft. Eine Swissmetro-Pilotstrecke hingegen stellt nicht nur dringend benötigte Verkehrskapazitäten bereit, sondern dient gleichzeitig als Vorzeigeobjekt und sichert die Technologieführerschaft in einem weltweiten Wachstumsmarkt.
Wachstumsmarkt nachhaltige Mobilität
Aufstrebende Schwellenländer wie China und Brasilien werden in den kommenden Jahrzehnten gigantische Investitionen in ihre Verkehrsinfrastruktur tätigen. Pro Swissmetro fordert die verantwortlichen Politiker deshalb dazu auf, diese Chance nicht zu verpassen und mit einer Swissmetro-Pilotstrecke ein starkes Zeichen für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Schweiz zu setzen.
Stellungnahme zu Magnetschwebebahn mit 1.000 km/h geplant
Für Auskünfte:
Philipp Eberhard
Kommunikation Pro Swissmetro
Tel. 076 200 84 19


